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Pancakes große Show

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Pancakes große Show

Pancake war ein Pony so rund wie ein warmer Pfannkuchen und so flauschig wie eine Pusteblume. Seine Hufe sangen „klipp, klapp, klippeti-klapp“, und seine Nase besuchte gerne Taschen.

Mia war Pancakes Reiterin. Sie bürstete sein weiches Fell, bis es glänzte, richtete seinen winzigen Sattel und steckte eine kleine blaue Schleife in seine Mähne. „Zeit für die Show“, sagte Mia. Pancake schnüffelte an ihrer Jacke. „Wieh-hm?“, fragte er, was eindeutig „Karotten?“ bedeutete.

Sie kamen bei der Sonnenfeld-Spaß-Show an. Helle Banner flatterten. Hütchen standen wie kleine orangefarbene Soldaten. Sprünge waren bemalt wie Erdbeeren, Toast und Gelee. Die Luft roch nach Heu und Popcorn. Pancake versuchte, die Luft zu essen.

„Helm auf, Fersen runter“, sagte Mias Trainer, Herr Tom. „Und kein Knabbern an der Dekoration.“ Er sah Pancake an. Pancake tat so, als ob er nichts hörte, und machte sein bestes unschuldiges Gesicht. Es war sehr rund.

Im Aufwärmring ging Pancake stolz. „Klipp, klapp“, machten seine Hufe. „Snack, Snack“, flüsterte seine Nase. Er folgte aus Versehen einer Hummel und nieste dann – „WIEH-HATSCHI!“ – so fest, dass Mia wie eine Erbse auf einem Löffel hüpfte. Sie kicherte und tätschelte seinen Hals. „Gesundheit, Pancake.“

Zuerst kam der Winzige Trabtest. Mia las die Buchstaben am Zaun. „Wir machen Kreise wie Pfannkuchen“, sagte sie ihm, „und Schnörkel wie Nudeln.“ Pancake liebte beide Wörter. Er wackelte mit den Ohren und machte einen sehr runden Kreis. Dann machte er eine Nudelform, die ein bisschen wie eine lockige Pommes aussah.

Der Richter lächelte und schrieb: „Enthusiastisch.“ Pancake versuchte, über die Schulter des Richters zu lesen. Er schnüffelte versehentlich am Klemmbrett. „Kein Snack!“, flüsterte Mia lachend.

Als nächstes kam der Wee-Jump-Parcours. Die Sprünge waren winzig, aber Pancake war groß im Geist. Er beäugte den Toast-Sprung, leckte an der Erdbeerfarbe (nur ein kleiner Lecker) und dann – boing! – hüpfte er wie ein glücklicher Frosch darüber. „Hui!“, sagte Mia. „Hui!“, stimmte Pancake mit seinem Schwanz zu.

Über den Gelee-Sprung sprang Pancake extra hoch. Seine Beine machten „tuck, tuck!“, und Mias Schleife machte einen kleinen Tanz. Die Menge klatschte. Pancake sah sehr zufrieden aus und neigte seinen Kopf, der versehentlich einen Blumentopf anstupste. „Hoppla“, sagte Mia. „Der Blume geht es gut.“ Die Blume schien überrascht.

Zuletzt kam das Biegsame Stangenweben. Orangefarbene Hütchen reihten sich auf, sehr ernst. Pancake begann: links, rechts, links, rechts. Er kitzelte das erste Hütchen mit seinen Schnurrhaaren. Es kicherte (auf eine Hütchen-Art) und wackelte. Pancake schnaubte. „Entschuldigung, Hütchen.“ Er versuchte es noch einmal: links, rechts, links. Ein Hut wehte einem Jungen in der Menge vom Kopf. Pancake fing ihn auf einem Ohr auf und tänzelte stolz weiter, ein Pony mit einem Hut. Mia hielt an, setzte dem Jungen den Hut wieder auf und gab Pancake ein Tätscheln. „Schöner Hut, falsches Pony“, sagte sie.

Sie beendeten mit einem ordentlichen Trab und einer winzigen Verbeugung – Mia verbeugte sich aus dem Sattel, und Pancake neigte seine Nase zur Brust. Der Richter verkündete: „Was für ein fröhliches Paar! Bitte begrüßt Mia und Pancake an der Schleifenstange!“

Schleifen leuchteten in der Sonne – blau, rot, gelb, grün und eine mit Punkten. Pancake starrte sehr hart auf die Punkte. Sie sahen aus wie Snacks. Der Richter steckte eine Schleife an Mias Hemd, auf der stand: „Bestes Kichern“. Herr Tom steckte eine passende an Pancakes Zaumzeug, auf der stand: „Glücklichste Hufe“.

„Klipp, klapp, klippeti-hip-hop!“, sang Pancake auf dem Weg zurück zum Anhänger. Mia gab ihm knackige Karotten in Form winziger Pfannkuchen. Pancake knusperte und lächelte mit seinem ganzen Gesicht. Er versuchte, Mias Wange zu lecken, erwischte aber stattdessen ihren Helm. „Kein Snack!“, erinnerte Mia, immer noch lachend.

Als sie nach Hause fuhren, winkten die Banner zum Abschied, die Hütchen standen wieder stramm, und die Sprünge warteten auf den nächsten albernen Tag. Pancake wedelte mit seinem Schwanz, voll mit Karotten und Stolz. Er war nicht das größte Pony oder das ordentlichste Pony, aber er war das lustigste Pony mit den glücklichsten Hufen, und sein Klipp-Klapp brachte die ganze Show zum Lächeln.

Ende

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